Ehrenamtliches Engagement

Jahrzehntelanges ehrenamtliches Engagement ist die Wurzel unserer Tätigkeit. Der Aufbau resilienter Strukturen ist uns ein Herzensanliegen und hat sich erst im Laufe der Zeit von einer Berufung zu einem Beruf entwickelt. Die Gründer des Instituts für Vernetzte Sicherheit engagieren sich neben ihrer beruflichen Tätigkeit auf vielfältige Weise für die Gesellschaft und erwarten dies auch von ihren Dozenten.

 

Frau Dr. Sandra Kreitner hat ursprünglich ihre Gemeinde Hohenpeißenberg sowie die verantwortliche Katastrophenschutzbehörde des Kreises Weilheim-Schongau durch ihre ehrenamtliche Mitarbeit in der Arbeitsgruppe „Stromausfall“ unterstützt. In dieser Zeit hat sie ehrenamtlich eine Vielzahl von Workshops zum Thema „Krisenvorsorge für den Ausfall Kritischer Infrastrukturen am Modellszenario Blackout“ durchgeführt.
Die Workshops richteten sich an Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben, Krankenhäuser, ambulante Pflegedienste, Pflegeheime, Leiter von Wasserwerken, Kläranlagen- und Kanalbetreiber, Kommunen, Grundschulen sowie an die Bevölkerung.

Zudem ist sie Initiatorin der Kampagne „Schritt für Schritt krisenfit“ der Gesellschaft für Krisenvorsorge in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Verband für Sicherheit in der Wirtschaft. Im Zuge dieser Kampagne hat sie umfangreiche Unterlagen und Checklisten zur Krisenvorsorge für das Szenario „Ausfall der Kritischen Infrastrukturen“ für Kommunen, Kliniken, Pflegeheime, Pflegedienste, Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben, Betreiber Kritischer Infrastrukturen und die Bevölkerung erarbeitet und gemeinfrei zur Verfügung gestellt.
Hervorzuheben ist auch ihre ehrenamtliche Mitarbeit an der Handreichung von BBK und DATEV „Krisenvorsorge im Krankenhaus: Gesundheitsversorgung trotz Gasmangel und Stromausfall – Empfehlungen für die Praxis.“
Seit November 2022 leitet sie die Taskforce „Bewältigung komplexer Krisen“ (vormals „Taskforce Blackout“). Dabei handelt es sich um eine Community of Practice, die sich im Abstand von zwei Monaten in regelmäßig stattfindenden Online-Veranstaltungen trifft. Ziel ist der Austausch von Best-Practice-Lösungen in sämtlichen Bereichen des Risiko- und Krisenmanagements. Der Teilnehmerkreis setzt sich aus Katastrophenschutzbehörden der Kreise und kreisfreien Städte, Sicherheitsbehörden kreisangehöriger Kommunen, Organisationen der polizeilichen und nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr, dem Bereich nationale territoriale Aufgaben der Bundeswehr, Hochschulen sowie Betreibern Kritischer Infrastrukturen zusammen.
Mittlerweile vernetzt die Taskforce Teilnehmer aus über zehn Bundesländern und fördert deren Erfahrungsaustausch sowie das Teilen von Best-Practice-Lösungen. Zudem ist sie die Initiatorin der Online-Ausbildungsoffensive zum Aufbau kommunaler Basisstrukturen, die sie sowohl organisatorisch als auch fachlich betreut.
Seit 2022 hat sie die Themen „Schutz der Kritischen Infrastrukturen“, „Stärkung der Resilienz gegenüber einem Ausfall der Kritischen Infrastrukturen“ und „Krisenvorbereitung auf komplexe Krisen“ durch ihre ehrenamtliche Teilnahme an Dutzenden von Panels, Tagungen, Kongressen und Konferenzen vorangebracht.
Als Präsidentin der gemeinnützigen Bundesinitiative Vernetzte Gefahrenabwehr e.V. (BIVG) engagiert sie sich für den Schutz Kritischer Infrastrukturen und die Stärkung der staatlichen und gesellschaftlichen Resilienz in Deutschland.

 

Herr Christian Haas ist seit seinem 16. Lebensjahr freiwilliges Mitglied einer Stützpunktfeuerwehr und hat dort vom Maschinisten bis zum Atemschutzgeräteträger und vom Ausbilder in der Truppmann- bzw. Truppführerausbildung bis zum Gruppenführer im Einsatz ein breites Spektrum an Verwendungen durchlaufen.
Das gilt auch für sein Engagement bei der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft, wo er über viele Jahre hinweg als Rettungstaucher, Rettungsboots- und Taucheinsatzführer im Wachdienst und zahllosen Wasserrettungseinsätzen tätig war.
Während der Hochwasserereignisse der letzten Jahrzehnte war er mehrfach im Katastropheneinsatz tätig. Dazu zählen das Pfingsthochwasser 1999 in Bayern als Wasserretter, die Elbeflut 2002 in Magdeburg als Taucheinsatzleiter sowie in Lauenburg im Sanitätsdienst, die Elbeflut 2006 im Bootsdienst in Hitzacker, die Donauflut 2013 in Regensburg als Leiter der Funkeinsatzzentrale der DLRG, die Flutwelle 2024 in Niedersachsen als Spontanhelfer sowie die Donauflut 2024 als Führer einer Wasserrettungsgruppe.
Seit 1997 als Fachübungsleiter Rettungsschwimmen tätig, hat er hunderte von Rettungsschwimmern in Kursgrößen von teilweise bis zu 30 Teilnehmern ausgebildet.
Von August 2013 bis September 2019 stand er als Leiter des Kreisverbindungskommandos für die Führungsgruppe Katastrophenschutz im Landkreis Schwandorf als Verbindungsperson der Bundeswehr zur Verfügung.
Seit November 2022 moderiert er zusammen mit Frau Dr. Kreitner ehrenamtlich die Online-Veranstaltungen der Taskforce „Bewältigung komplexer Krisen“ (vormals „Taskforce Blackout“). Hierbei handelt es sich um eine Community of Practice mit wechselnden Themenschwerpunkten in den Fachbereichen Risiko- und Krisenmanagement, Schutz Kritischer Infrastrukturen und Katastrophenschutz. Der Taskforce gehören mittlerweile über 150 Mitglieder aus Sicherheits- und Katastrophenschutzbehörden, Hilfeleistungsorganisationen und Betreibern Kritischer Infrastrukturen an, die derzeit aus über zehn verschiedenen Bundesländern stammen.
Als Vizepräsident der gemeinnützigen Bundesinitiative Vernetzte Gefahrenabwehr e.V. (BIVG) engagiert er sich für den Schutz Kritischer Infrastrukturen und die Stärkung der staatlichen und gesellschaftlichen Resilienz in Deutschland.

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